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Jubiläumsreise KTV Damenriege

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Die Damenriege reist dieses Jahr nach Thun, wo die Beatushöhlen, eine kulinarische Stadtführung und am Sonntag ein Foxtrail durchgeführt wird. Organisation: Eliane Landolt Bericht: Cornelia Büchel

Bei strahlendem Spätsommerwetter starten 15 Frauen mit der Bahn Richtung Thun. In Winterthur steigt noch Regula dazu. Sie ist vor kurzem weggezogen und gönnt sich aber noch diesen Ausflug mit uns. Bequem, mit nur einmal Umsteigen lässt es sich im reservierten Abteil sehr gut reisen.
Aber es wird noch feudaler, als Rita Mettler uns einen spritzigen Weissen serviert. Dazu machen Chips von Moni und Würmli-Grissini von Lina die Runde.
Was so alles ausgeheckt wird in diesen Abteils: so wird nach Insider-Information bald ein Kalender herausgegeben werden mit Fifty-Plus-Girls! Den Miss-CH-Geographie-Test „Matterhorn“ würden wir ebenfalls bestehen.
In Thun sofort frische Brötli gepostet - und schon schreien sie „dä Bus“! Dieser bringt uns zum Hotel Elite, wo wir das Gepäck deponieren können. Wir schlendern kurz durch die Altstadt von Thun mit einem Kaffeehalt an der Aare. Es ist eine sehr belebte Stadt mit Floh- und anderen Märkten an diesem Samstag.

St. Beatus-Höhlen

Nun stehen aber die bekannten Beatus-Höhlen auf unserem Programm. Wir erreichen diese per Bus. Nach einem kurzen Aufstieg sind wir beim Eingang. Wir werden in eine wunderschöne magische Höhlenwelt geführt, mit vielen grösseren und kleineren Grotten und Gängen. Wir besichtigen zwar nur einen von 15 erforschten Kilometern, aber schon dieser scheint uns imposant lange und wunderschön. Die Führung ist spannend und dauert fast eine Stunde.
Wieder draussen an der wärmenden Sonne ist es Zeit für unser Mittagspicknick. Wir schauen uns noch kurz im Höhlen-Museum um, und machen es uns dann auf dem Spielplatz gemütlich. Alle sind noch sehr von der Höhlenwelt beeindruckt.

Abendprogramm: Kulinarischer Stadtrundgang

Inzwischen sind die Zimmer im Hotel Elite bezogen worden und zur abgemachten Zeit treffen sich die frischgestylten Damen für die Fahrt zum Bahnhof. Von hier aus starten wir mit einer angenehmen kompetenten Führerin unseren kulinarischen Stadtrundgang. Als erstes geht’s über die Holzbrücke auf die rechte Aareseite. An dieser Brücke findet just an diesem Wochenende die Weltmeisterschaft im Kunst-Kanufahren und Wildwasser-Surfen statt. Wir sehen kurz den spektakulären Sportlern zu und begeben uns dann wieder in eine ruhigere Gegend, nämlich ins altehrwürdige Hotel Bateaux Rivage. Ein spritziger Riesling mit feinen Apéro-Gebäcken können wir noch an der Abendsonne geniessen. Dieses alte Haus ist liebevoll renoviert worden und liegt direkt an der Thuner Riviera.
Weiter führt uns Frau Frick wieder an der Aare entlang, vorbei an alten Herrschaftshäusern, alle mit ihren Geschichten über berühmte Persönlichkeiten ausgeschmückt. Im alten Handelshaus, dem Freiehof, werden uns Felchen aus dem Thunersee auf Gemüsebett serviert, dazu ein einheimischer Rotwein - köstlich!
Weiter geht dann die Führung über die Hoch-Trottoirs im Innenstädtli bis zur Vinothek Thun. Hier beim Zwischengang verwöhnt uns der italienische Besitzer mit Sorbet und Moscato.
Viel Sehenswertes auch auf dem letzten Stück der Route, bis uns die Führerin im letzen Restaurant dem Hauptgang überlässt und sich verabschiedet.
Mit Geschnetzeltem und Rösti und einem Fruchtsalat sind wir dann aber nicht mehr nüchtern und klingen den Abend gemütlich aus.
Nur 3 ganz Junge gönnen sich im Emmentalerhof noch einen Grappa, für die andern gilt: Schönheitsschlaf!

Sonntag, 6.9. Foxtrail

Ein erstaunlich reichhaltiges Frühstücks-Buffet (was gestern war ist verdaut?) und schon sind wir wieder fit für neue Taten.
Ausgerüstet mit unseren Fox-Anhängern, den Laufblättern, dem Tagesproviant und einer Portion „Gwunder“ fahren wir zum Bahnhof, dem Ausgangspunkt unserer Fuchsjagd.
Von jetzt an ist genaues Lesen und Hirnen angesagt. Wir begeben uns nach einem Stück mit dem Bus auf den Waldpfad. Hier beginnt es nun mit den verflixten Kurven und Findlingen. Und wo sind diese Tiere?? Kein richtiges Reh, kein Hase und kein Vogel… aber den Weg finden wir trotzdem, es gibt ja nur diesen einen. Es geht mit vereinten (oder geteilten) Kräften vorwärts, dazwischen auch zurück. Den Himmel voller Geigen sehen wir nicht, aber die Bäume voller falscher Früchte. Dann die Frage: wo ist eine Kirche? Es ist der Name der Haltestelle weiter westwärts. Wir zählen Holzpfosten und suchen Hydranten mit Nummern, ja selbst das Burgfräulein morst uns vom Turm herunter "THUN". Oben beim Schloss stärken wir uns dann beim Picknick und geniessen die Aussicht auf See und Berge.
Es bleibt noch die grosse Frage: gehen wir noch aufs Schiff oder nicht. Leider nein. Aber nichts desto trotz hat uns der Foxtrail auf kurzweilige Art Thun und Umgebung gezeigt, und wir sind uns einig, wir werden nicht das letzte Mal hier sein.

Heimreise

In einem Kaffe über der Aare klingen wir das super Weekend aus und fassen im Freiehof unser Gepäck für die Heimfahrt. Wieder hat Eliane einen direkten Zug bis Romanshorn reserviert, und wir reisen mit viel angeregtem Gesprächsstoff Richtung Ostschweiz zurück. Vroni verabschiedet sich von ihren Gummibärlis und auch andere Leckereien sind noch im Umlauf.
Für Silvia war heute an ihrem Geburtstag hie und da ein SMS zum Lesen dabei und in Winterthur verabschieden wir Regula.
Im Zug nach Arbon können wir gerade noch einer Gruppe Männer aus Thun vom schönen Bodenseegebiet vorschwärmen, bevor die schwererziehbaren Models weiter nach Rorschach fahren.
Uns bleibt nur noch ein riesiges Dankeschön an Eliane, die mit viel Sorgfalt dieses gelungene Wochenende organisiert hat.

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publiziert am 11.09.2009



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