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» www.vatican.va Schreiben Sie dem Papst eine persönliche e-mail : benediktxvi@vatican.va (Sie können die Adresse in Ihr eigenes e-mail-account kopieren) Wie kann ich dem Papst einen Brief schreiben? Sua Santità Papa Benedetto XVI Palazzo Apostolico 00120 CITTA’ DEL VATICANO Staat der Vatikanstadt Anrede im Brief: "Seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI." Wie kann ich Kurienkardinal Erzbischof Kurt Koch einen Brief schreiben? Anrede mit "Eure Eminenz" Adresse: Mons. Kurt Koch Arciverscovo, Vescovo em. di Basileo Presidente del Pontificio Consiglio per la promozione dell'Unità dei Christiani Via della Conciliazione, 5 Città del Vaticano I-00193 Roma |
| Papst besorgt über antichristliche Strömungen in den USA |
"Schwerwiegende Bedrohungen durch einen radikalen Säkularismus" Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Benedikt XVI. hat sich besorgt über wachsende antichristliche Strömungen in den Vereinigten Staaten geäußert. Die Katholiken in den USA müssten sich der "schwerwiegenden Bedrohungen durch einen radikalen Säkularismus" bewusst werden, sagte der Papst am Donnerstag vor US-Bischöfen im Vatikan. Der ethische Grundkonsens der US-amerikanischen Gesellschaft sei von einflussreichen neuen kulturellen Strömungen schon beträchtlich unterhöhlt worden, so Benedikt XVI. in seiner Ansprache weiter. Diese richteten sich nicht mehr nur gegen die Moralvorstellungen der christlich-jüdischen Tradition, sondern auch gegen das Christentum insgesamt. Zugleich rief der Papst die Bischöfe auf, Politikern zu helfen, ihre persönliche Verantwortung wahrzunehmen und ein öffentlich Zeugnis für ihren Glauben abzulegen. Eine Gruppe US-amerikanischer Bischöfe hält sich gegenwärtig zu ihrem alle fünf Jahre fälligen Ad-Limina-Besuch in Rom, auf, um dem Papst und der Kurie über die Lage in ihren Ortskirchen Bericht zu erstatten. Zugleich rief der Papst die Bischöfe zu einer lebensnahen Verkündigung der christliche Morallehre auf. Es dürfe nicht allein darum gehen, "unveränderliche moralische Wahrheiten" vorzugeben. Die Kirche müsse auch deutlich machen, dass diese Wahrheiten der Schlüssel zu menschlichem Glück und sozialem Wohlergehen seien, hob Benedikt XVI. hervor. Es gelte auf der Grundlage des Naturrechts aus "rationaler Perspektive" für eine gerechte und humane Gesellschaft einzutreten und nicht einfach an einen "blinden Glauben" zu appellieren. Die Kirche müsse insbesondere gegenüber einem extremen Individualismus Stellung beziehen, forderte Benedikt XVI. Einige neue kulturelle Strömungen enthielten "Elemente", die moralische Wahrheiten bestritten oder einschränkten, hob der Papst in seiner Rede hervor. Oft geschehe dies unter Berufung auf eine vorgebliche wissenschaftliche Rationalität, politische Macht oder Mehrheitsentscheidungen. Diese Entwicklung sei nicht nur für das Christentum, sondern für die Menschheit insgesamt eine Bedrohung. Eine Kultur, die versuche die "Türen zu einer transzendentalen Wahrheit zu schließen", falle leicht totalitären Auffassungen zum Opfer. Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten. |
| Benedikt XVI.: Die Taufe – erste erzieherische Entscheidung der Eltern |
Papst: Gott ist der erste und wahre Erzieher des Menschen. Erziehen heißt, Zeugnis geben. Das Gebet und die Sakramente: die erste Bedingung der Erziehung. Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) Am Fest der Taufe des Herrn, dem letzten Sonntag der Weihnachtszeit, feierte Papst Benedikt XVI. die heilige Messe in der Sixtinischen Kapelle und spendete dabei, wie es der Tradition entspricht, 16 Neugeborenen das Sakrament der Taufe. In seiner Predigt betonte der Papst, dass der wahre Erzieher die Menschen nicht an sich binde oder besitzergreifend sei. Er wolle, dass das Kind oder der Jünger lerne, die Wahrheit zu erkennen, und mit ihr in eine persönliche Beziehung trete. Die Verantwortung als christliche Eltern habe diese sofort an das Sakrament denken lassen, das den Eintritt in das christliche Leben bezeichne. Damit hätten die Eltern die erste erzieherische Entscheidung getroffen, die grundlegend sei. Erziehen sei bisweilen schwierig für die menschlichen, stets begrenzten Umstände. Die Erziehung werde aber zu einer „wunderbaren Sendung“, wenn sie in Zusammenarbeit mit Gott erfüllte werde, dem ersten und wahren Erzieher des Menschen. Gott wolle dem Menschen Gutes zu essen und zu trinken geben. Vor allem aber wolle er dem Menschen sein Wort geben, da er wisse, dass der Mensch sich fern von ihm wie der verlorene Sohn aus dem Gleichnis bald in Schwierigkeiten befinden und so vor allem seine Würde verlieren würde. Aus diesem Grund sichere Gott sein unendliches Erbarmem zu. Erwachsene Menschen seien dazu verpflichtet, aus den guten Quellen zu schöpfen, „zu unserem Wohl und zum Wohl derer, die unserer Verantwortung anvertraut sind“. Diese Quellen des Heils seien das Wort Gottes und die Sakramente. Eltern müssten viel geben, doch zuerst bedürften sie danach, zu empfangen, da sie ansonsten leer würden und austrockneten. Die Eltern seien nicht die Quelle, wie dies auch nicht die Priester seien: „Wir sind vielmehr wie Kanäle, durch die der Lebenssaft der Liebe Gottes strömen muss. Der Heilige Geist stütze das Zeugnis, so dass der Erzieher bei seiner großen Aufgabe nicht allein sei. Daher sei es besonders wichtig, dass die Eltern und Paten fest an die Gegenwart und an das Wirken des Heiligen Geistes glaubten und ihn annähmen, dies vor allem durch das Gebet und die Sakramente. Das Gebet „ist die erste Bedingung für die Erziehung“, so Benedikt XVI., da auf diese Weise Gott die Initiative überlassen werde und ihm so die Kinder empfohlen würden. Gott kenne diese zuerst und besser, er wisse in vollkommener Weise, was gut für sie sei. Gleichzeitig höre der betende Mensch auf die Inspirationen Gottes, um seinerseits alles gut zu machen. Die Sakramente, besonders die Eucharistie und das Bußsakrament, erlaubten es, in Einheit mit Christus zu erziehen. „Das Gebet und die Sakramente erlangen für uns jenes Licht der Wahrheit, dank dessen wir gleichzeitig mild und stark sein können, Milde und Entschlossenheit zu nutzen, im rechten Moment zu schweigen und zu sprechen, auf rechte Weise zu tadeln und zu korrigieren vermögen“, so der Papst abschließend. |
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- update: 20.01.2012 -
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