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Seniorenausflug 2017 der Pfarreien Arbon und Steinebrunn

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Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Arbon und Steinebrunn gingen auf den diesjährigen Seniorenausflug ins unbekannte Ziel mit. Pünktlich wurden die Damen und Herren an ihren jeweiligen Einsteigeorten von der Firma Käfer abgeholt, und gutgelaunt und voller Neugier fuhr man ins Blaue. Die ID verriet zwar, dass es ins benachbarte Ausland ging, aber erst nach der Überfahrt über den Rhein wussten wir, dass unser diesjähriges Reiseziel Vorarlberg heissen würde.

Von Christian Fischer, diakon_ch.fischer@gmx.ch

Der erste Stop war die Alpkäse-Sennerei in Bezau, wo wir eine kurze Führung bekamen und einen ordentlichen Apéro von verschiedenen Käsesorten und Brot geniessen durften. Da die Käserei noch ziemlich neu ist, dürfen die Angestellten noch lernen, wie man mit einem so grossen Besucherandrang umgeht. Dafür war der Käse um so feiner und auch was der Laden nach einigem Anstehen verkaufte, war erste Sahne – Verzeihung: natürlich erstklassiger Käse und saftige Butter!
Das Mittagessen durften wir im Hotel Hubertus in Au /Schoppernau einnehmen, was wirklich sehr gut war. Frisch gestärkt ging es weiter in den schönen Ort Damüls, wo wir nach einer kurzen aber heftigen Stiege in der wunderschönen St. Nikolaus-Kirche einen Dankgottesdienst mit Pater Henryk gefeiert haben.
Gerade daneben erwartete uns im Alpenhotel Mittagsspitze dann Kaffee und Kuchen der Extraklasse: Das Restaurant hatte eigens für uns geöffnet, und der Service klappte grossartig: Passend zu der wirklich grosszügigen Auswahl an verschieden-sten Torten gab es Kaffee à discrétion zur Freude mancher Geniesser. „Sahne“ gab es nicht nur grosszügig zu den Torten, sondern auch anschliessend als Häubchen vom Wirt: Er fuhr ein ganzes Stück mit uns in den Cars mit und erzählte allerlei Wissenswertes und Unterhaltsames über die wunderschöne Gegend um Damüls. Besonders interessant ist die Nähe der Damülser zu den Schweizern: Ihre Vorfahren waren Walser aus dem Wallis, die sich vor 700 Jahren auf dieser Höhe nieder-gelassen hatten und das Land urbar machten. Auf der Passhöhe des Furkajochs (er heisst wirklich so, der 1759 m hohe Pass) verliess der Wirt uns dann und hinterliess den denkbar besten Eindruck der Gastfreundschaft der Vorarlberger.
Normalerweise ist die Auffahrt zum Pass das Aufregende: Aber dieses Mal nicht: Die Abfahrt war buchstäblich atemberaubend - nicht nur was die wunderschöne Aussicht betraf, sondern auch und gerade die Breite der Strasse, die nur wenige Zentimeter breiter ist als der Car selber: Als dann hinter den vielen Spitzkehren immer wieder ein Auto vor dem Kühler des Cars stand, stand auch bei den vorderen Mitfahrern der Atem still. Gott sei Dank beherrschte Sonja Käfer den Car und jede Situation, im Gegensatz zu den Autofahrern, die unter unseren Gebeten zurücksetzen mussten, bis eine geeignete Ausweichstelle gefunden war. Nicht selten bewies Sonja ihr Können, indem sie zurücksetze, um den gestressten Autofahrern das Rückwärts-fahren zu ersparen.
Wohlbehalten kamen wir nach einem wunderschönen und erlebnisreichen Tag pünktlich und heil wieder zu Hause an und danken allen Organisatorinnen ganz herzlich: Mägi Federer, Rita Zanoni, Rita Wirz, Silvia Pfyl und Annemarie Lehner.
Diakon Christian Fischer, Steinebrunn

 

publiziert am 19.08.2017



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