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Strahlend schöner Palmsonntag

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Die mächtigen Arboner Palmkreuze von einst haben ausgedient, das entnahmen die Leser ihrem Pfarrblatt, dem Forum Kirche. Jahrzehntelang hatten die Erstkommunionkinder die riesengrossen Symbole für den Palmsonntag selber gebunden und der Prozession vorangetragen, dieses Jahr wurde eine neue Idee umgesetzt und der Aufwand leicht reduziert. Die Familien, überhaupt alle Pfarreiangehörigen, waren eingeladen, sich am Samstag im Foyer des Pfarreizentrums ein eigenes Sträusslein aus Zweigen zu binden, es mit Bändern zu schmücken und an Palmsonntag an die Feier mitzubringen. Vorbereitete Zweige aus Thuja, Buchs und Eibe lagen bereit, im weitern Kleinigkeiten zum Essen und Trinken. Vreni Haltinner und Carmen Raschle hiessen die Pfarreiangehörigen auch damit willkommen.

Von Hedy Züger

Im grossen Saal machte eine Bildergalerie ausserdem mit dem Thema vertraut, das die Katechetinnen mit den Religionsklassen kürzlich in den Unterrichtsstunden bearbeitet haben: Jesus zieht auf einem Esel in Jerusalem ein, die Menschen legen ihm Palmzweige und Tücher zu Füssen, ehren ihn als König und rufen ihm Hosianna zu. Die Kinder hielten dieses Ereignis in einer Serie Bilder fest.

Anderntags erfüllte der sonnige Palmsonntag mit Festwetter alle Wünsche. Treffpunkt für die Palmweihe war deshalb der prächtige Schlosshof, der auf die Arboner konstanzisch-bischöfliche Zeit zurückgeht. Hier segnete Pfarrer Henryk Walczak die Palmzweige und las aus dem Evangelium. Kirchenmusiker Dieter Hubov stimmte das „Laudate omnes gentes“ an. Danach begaben sich Seelsorger, Ministranten und Kirchenvolk in Prozession in die nahe Martinskirche zur Messfeier.

Eindrücklich wurde die Anhörung vor Pontius Pilatus mit der Verspottung Jesu sowie seiner Verurteilung zur Geisselung und Kreuzigung gestaltet. Unwillkürlich wurde man an die kürzliche Ausstellung des Turiner Grabtuchs, der Nägel der römischen Besatzer in echter Grösse und der Geissel mit Eisenpartikeln erinnert. Wie nie zuvor wurde den Besuchern der Feier zum Palmsonntag bewusst, was die brutale Geisselung und der Tod am Kreuz damals an Gräueln bedeuteten.

Kleinere Kinder und Schüler der Unterstufe wurden im Gallus-Saal erwartet. Sie bildeten einen Kreis und spielten mit Palmzweigen und Tüchern den vorerst freudigen Erlebnistag in Jerusalem nach. Zum Vaterunser kehrten Mädchen und Buben mit ihren Palmzweigen in die Kirche zurück. Singend mimten sie den Einzug Jesu in der Hauptstadt. Der Kinder- und Jugendchor sang auf der Empore und Dieter Hubov trug mit schöner Tenorstimme einzelne Soli bei.

In Gebete und Fürbitten wurden alte und aktuelle Themen aufgenommen: Der Weg der Hingabe ist auch unser Weg, jeder ist berufen für andere ein Segen zu sein. Stellen wir uns an die Seite der Leidenden. Tröstliche Aussage: Du hältst deine Hand auch dann über uns, wenn wir nicht mehr weiterwissen.
Hedy Züger

 

publiziert am 27.03.2018



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