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Jubiläums-Seniorenferien am Gardasee

Gruppenbild mit Henry Dunant<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>819</div><div class='bid' style='display:none;'>12752</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Bei schönstem Sommerwetter verbrachten 46 fröhliche Seniorinnen und Senioren aus Arbon und Umgebung eine abwechslungsreiche Ferienwoche in Garda. Dies war das 10. Mal, dass eine Seniorengruppe aus unserer Pfarrei gemeinsam in die Ferien reiste

Von Maria Rupflin, maria.rupflin@kath-arbon.ch

Am Sonntagmorgen, 27. Mai, startete die Gruppe frohgelaunt mit Käfer-Carreisen und der Chefin persönlich am Steuer Richtung Gardasee. Mit dem Reisesegen von Matthias Rupper ging die Fahrt durch das Vorarlberg, den Arlbergtunnel, über den Reschenpass, dann durch das Vinschgau mit seinen riesigen Obstplantagen und Rebbergen an den Gardasee, der übrigens das grösste italienische Binnengewässer ist. Bei einem starken Gewitter landeten wir im zweiten Anlauf auch im richtigen Hotel, nämlich im Palme Royal mit ruhig gelegenen Zimmern, grossem Swimming-Pool und reichhaltiger Verpflegung.

Verschiedene Ausflüge in die Umgebung
Ein erster Ausflug mit dem Super-Reiseleiter Guido führte uns nach Lazise, ein typischer italienischer Ort mit vielen Bauwerken aus dem Mittelalter und einer hohen Stadtmauer mit Schwalbenschwanz-Zinnen. In dieser Gegend befinden sich auch die bekannten Wein-Regionen Bardolino und Valpolicella. Die feinen Tropfen wurden beim Abendessen oder manchmal auch schon vorher ausgiebig gekostet.
Ziel war aber der Ort Spiazzi mit der Wallfahrtskirche Madonna della Corona in den Felsen des Monte Baldo, einem Hügel zwischen dem Etschtal und dem Gardasee. Nach einem Fussmarsch durften wir zusammen mit unserem Diakon Matthias Rupper einen eindrücklichen Gottesdienst feiern. In der Predigt erinnerte Matthias Rupper an den unvergesslichen Papst Johannes XXIII., der ganz in der Nähe, bei Bergamo, aufgewachsen ist und durch die Einberufung des 2. Vatikanischen Konzils sehr vieles in der Kirche vor allem liturgisch erneuert hat, was uns heute völlig selbstverständlich ist.

Abends genoss man die Gemeinschaft beim gemütlichen Beisammensein, ausgiebigem Plaudern und Diskutieren, einem Glas einheimischen Weines oder einem Drink, einem Jass oder anderen Spiel. Manchmal wurde es sogar ziemlich spät, bzw. früh, wenn der Vollmond den Weg zum Hotelzimmer beleuchtete.

Während dieser Ferienwoche wurde auch die Gegend von Solferino besucht, wo im Jahre 1859 mit der Schlacht von Solferino der Sardinische Krieg gegen die Österreicher gewonnen und so der Weg zur Einigung Italiens geebnet wurde. Der Besuch der beiden Beinhäuser war nicht jedermanns Sache. Hingegen interessierten sich alle sehr für das Denkmal von Henry Dunant, der hier den Anstoss zur Gründung des Roten Kreuzes gab. Auch bei der Gedenkstätte des IKRK wurden die Tafeln der rund 200 Mitgliedsländer mit Interesse studiert und fotografiert.

Ein Besuch auf einem Agrobetrieb mit Weinbau und Olivenbäumen durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Oliven werden hier direkt auf dem Hof gemahlen und kalt gepresst, so dass daraus hochwertiges Öl entsteht. Die Gelegenheit zum Degustieren und Einkaufen von Olivenöl und Wein wurde rege benutzt, so dass bestimmt auch einige Daheimgebliebenen von diesen feinen Produkten profitieren können.

Ebenfalls stand eine Schifffahrt zur Halbinsel Sirmione im südlichen Gardasee auf dem Programm. Das historische Zentrum, die Thermalquellen, Hotels und vornehme Villen liegen auf dieser mediterranen Halbinsel. In kleinen oder grösseren Grüppchen erkundeten die Arboner Touristen diesen Ferienort und genossen zum Mittagessen eine Gardasee-Forelle, einen anderen Fisch oder Parmaschinken mit Melonen.

Ganz in der Nähe des Gardasees liegt die Grossstadt Verona mit der berühmten Arena, wo jeweils in den Sommermonaten bekannte Opern, wie z.B. Aida oder Carmen, aufgeführt werden. Viele wollten die Arena nicht nur von aussen besichtigen, sondern auch im Innern den Balkon der Julia mit eigenen Augen sehen.
Von oben betrachtet sieht die Stadt ähnlich aus wie Bern – so meinten es auf alle Fälle einige - denn durch die Stadt schlängelt sich in einem grossen Bogen die Etsch, welche später in die Adria fliesst.

Ein gemütlicher Marktbummel gehört natürlich auch zum Programm einer Ferienwoche in Italien. In Garda direkt an der Seepromenade bot sich am letzten Ferientag die Gelegenheit dazu. Diese wurde auch eifrig benutzt und das eine oder andere Souvenir in textiler oder essbarer Form eingekauft.

Während einige einen erholsamen Nachmittag im Liegestuhl am hoteleigenen Pool bevorzugten, fuhren die anderen mit dem Car dem Gardasee entlang Richtung Norden. Der Besuch «der kleinen Perle am See» namens Malcesine habe sich gelohnt, meinten die Teilnehmer dieser Nachmittagsfahrt, inklusive automatischer Fussmassage durch das Kopfsteinpflaster.

Die Rückfahrt über Milano, Chiasso, Bellinzona, San Bernardino-Tunnel wurde noch etwas verlängert durch einen Stau nach dem Ceneri-Tunnel. Doch nach dem letzten Kaffeehalt im «Heidiland» steuerte Sonja Käfer den Bus mit unserer Reisegruppe Richtung Bodensee. Bei dieser Gelegenheit bedankten sich die Teilnehmenden mit einem grossen Applaus bei Sonja Käfer für die wunderbare und sichere Fahrt während der ganzen Ferienreise.

Ein ganz grosser Dank gehört vor allem Werner Beer, der zusammen mit Sonja Käfer und ein paar weiteren OK-Mitgliedern die Ferienwoche samt allen Ausflügen bestens plante und organisierte. Für die Begleitung durch Diakon Matthias Rupper und den schönen Wallfahrts-Gottesdienst in der Kirche Madonna della Corona sind ebenfalls alle sehr dankbar und glücklich.
Auch allen andern, die auf irgendeine Art zur guten Gemeinschaft beigetragen haben, sei herzlich gedankt.
In Arbon angekommen waren sich alle einig, es war eine wunderschöne Woche mit vielen Erlebnissen und Eindrücken, welche noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.

Maria Rupflin


Weitere Fotos von Ueli Schilter finden Sie im folgenden Bericht "Weitere Bilder der Seniorenferien".

 

publiziert am 06.06.2018



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