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Advent - hoffnungsvoller Aufbruch

Advent/Krippenbilder —  Kugelkerzen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>272</div><div class='bid' style='display:none;'>4324</div><div class='usr' style='display:none;'>41</div>

Der Advent ist die Zeit der hoffnungsvollen Erwartung. Damals erwarteten die Juden den verheissenen Messias, der sie befreien sollte von den verhassten Römern, also nicht ein persönliches Gefühl, sondern eine handfeste politische Sache.

Von Matthias Rupper, matthias.rupper@kath-arbon.ch

Heute sind wir im Advent vielen Einflüssen der Werbung und des Marktes ausgeliefert. Darum denken wir manchmal mit Wehmut zurück an den Advent in der Kindheit und vermissen das Geheimnisvolle der Adventstage: Am Morgen mit Kerzen in den Rorategottesdienst, Adventskranz und Adventskalender, den Nikolausbesuch, die Wunschzettel für Weihnachten bereitgelegt vor den Fenstern und vieles mehr. Das alles ist auch heute noch möglich, wir müssen nur Zeit und Raum dafür schaffen. Den Druck, über den viele klagen, machen wir uns selber, es ist unsere Entscheidung, wofür wir uns Zeit nehmen und was unbedingt noch erledigt werden muss. Lassen wir das Klagen über den Stress im Advent! Es ist nur schon gut, wenn wir wieder einmal aufmerksam gemacht werden, wie wir unsere Tage auch anders gestalten könnten, mit mehr Zeit für unsere Familie, für unsere nächste Umgebung, für die Gemeinschaften, die uns Geborgenheit schenken. Und noch wichtiger: Im Advent kann der Mensch auch den Wert des Glaubens wieder neu entdecken: Gott wartet auf mich, mit meiner Lebensgeschichte, mit meiner inneren Unruhe, mit meinen Fragen und Sorgen, er hat immer Zeit für mich. Öffnen wir ihm die Tür:

«Advent – die Tür Gottes in mein Leben. Komm, tritt in mein Leben, damit mein Glaube nicht erlischt, damit ich glaubwürdig und ehrlich bin, damit ich keine Angst habe, allein oder zu klein zu sein, damit ich nicht aufhöre, dich zu suchen in meinem Leben, damit alles einen Sinn hat, damit ich nicht aufhöre, zu bitten und zu danken, damit ich durch dich menschlicher werde, damit du in mir Mensch werden kannst. Komm, tritt ein durch die Tür des Advents.»
Matthias Rupper

 

publiziert am 30.11.2018



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