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Geschichte/Fotos

St. Martinskirche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>92</div><div class='bid' style='display:none;'>384</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

St. Otmarskirche Roggwil<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>92</div><div class='bid' style='display:none;'>387</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

Pfarreizentrum<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>92</div><div class='bid' style='display:none;'>390</div><div class='usr' style='display:none;'>3</div>

3. Jahrhundert
Im spätrömischen Kastell Arbor Felix wurden christliche Gottesdienste gefeiert. Die folgende Zeit unter den heidnischen Alemannen überlebt das Christentum zumindest in den Kastellen.

Um 610 (zweite christliche Blütezeit)
Der irische Abt Kolumban zieht mit Gefährten - unter ihnen Gallus - in das Kastell Arbon ein. Sie finden bei ihrer Ankunft eine Kirche mit einem Priester namens Willimar vor. Zwei Jahre später kehrt Gallus allein und leberkrank nach Arbon zurück. Er wird von Willimars Klerikern gesundgepflegt. Von hier aus erkundet er die Gegend und findet einen geeigneten Ort für den Bau einer Einsiedlerkapelle, woraus später das Kloster St. Gallen entstand.

719
Der aus der Grosspfarrei Arbon (Roggwil) hervorgegangene Otmar gründet das Kloster St. Gallen.

14. Jahrhundert
Die Pfarrei umfasst ausser Arbon auch einen Teil von Goldach, Untereggen, Mörschwil, Häggenschwil, Roggwil und Egnach. Es gibt neben der Hauptkirche noch drei Kapellen:

• die Galluskapelle, rechts neben der St. Martinskirche
• die spätere Johanneskapelle (1491), in der Altstadt das "Chappeli"
• die Kapelle beim Siechenhaus an der Landquartstrasse (1436, ca. 1830 abgebrochen)

1490
Der spätgotische Chor der Pfarrkirche Arbon wird erneuert.

1532
Ein katholischer Pfarrer muss auf Druck von st. gallischen Pfarreien wieder angestellt werden. Die Katholiken müssen ihren Gottesdienst im Sommer vor 8 Uhr, im Winter von 9 Uhr beendet haben. Die Stadtämter werden unter beiden Konfessionen gleichmässig verteilt.
Bis 1924, beinahe vier Jahrhunderte, diente die Martinskirche beiden Konfessionen als Gotteshaus. Trotz gelegentlicher Streitigkeiten verlief das Zusammenleben zwischen der kleinen katholischen Gemeinde und der grossen evangelischen Mehrheit friedlich.

1682
Infolge erhöhter Sterblichkeit, wegen Pest und Missernten nach dem Dreissigjährigen Krieg, entsteht, neben dem heutigen "Gasthof Frohsinn", ein zweiter Friedhof.

1790
Die St. Martinskirche Arbon wird in ihrer heutigen Form auf den Mauern des römischen Kastells erbaut.
Ursprünglich sollte auch der prächtige spätgotische Chor abgebrochen und vergrössert werden. Die streitbaren Evangelischen von Egnach und Roggwil verhinderten dies jedoch, weil sie sich weigerten Land von ihrem Teil des Friedhofs abzutreten.

1798
Mit dem Einmarsch der Franzosen endet die tausendjährige bischöfliche Oberherrschaft. Katholisch Arbon verbleibt aber vorerst beim Bistum Konstanz. Das Volk leidet unter der jahrelangen Einquartierung und Verköstigung der fremden Besatzungstruppen.

1814
Papst Pius VII. trennt die schweizerischen Gebiete vom Bistum Konstanz. Aber erst 1829 wird der Thurgau - und somit Arbon - Teil des Bistums Basel.

1833
Dekan Jakob Josef König erwirkt zusammen mit seinem evangelischen Amtskollegen Thomas Bornhauser die Aufhebung der konfessionell getrennten Schule. Im gleichen Jahr gründen sie zusammen die Sekundarschule Arbon.

1873
Die Katholiken von Obersteinach, Egnach, Steinebrunn, Dottenwil, Häggenschwil und Lengwil lösen sich von der Mutterpfarrei Arbon.

1899
Der heutige Friedhof in den "Neusätz" entsteht.

1902
Das "Rothe Haus" wird Pfarrhaus.

1907
Die Friedhofskapelle wird eingeweiht.

1910
Katholisch Horn löst sich ebenfalls von der Mutterpfarrei Arbon.

1924
Dank grosszügigen Spenden von Seiten des Arboner Industriellen Adolph Saurer gelingt die Ablösung von der evangelischen Kirchgemeinde, welche auf dem "Bergli" ein neues Gotteshaus bezieht. Die Martinskirche mit der Galluskapelle gehört von nun an den Arboner Katholiken allein.

1937
Bau des Vereinshauses in Arbon.

1963
Die Kirchgemeinde Arbon erbaut die St. Otmarskirche in Roggwil.

1979
Mit dem Kauf und späteren Umbau der "Alten Apotheke" wird der Weg frei für das neue Pfarreizentrum, welches 1994 feierlich eingeweiht wird.

1986
Innenrenovation Kirche St. Martin

1993/94
Das Rothe Haus (neu Mesmerwohnung) und die Alte Apotheke (neu Pfarrhaus) werden renoviert, das Vereinshaus umgebaut und erweitert und heisst jetzt Pfarreizentrum St. Martin.

1997
Renovation des Kirchturms

2003
Pavillon-Neubau in Roggwil

2005
Renovation Galluskapelle

2009/2010
Sanierung der Kirchenbezirksmauer

2013/2014
Innenrenovation der Martinskirche, Revision und Ergänzung der Orgel

2015
Aussensanierung der Martinskirche
und Umgebungsanpassungen

Quellen:
Katholisches Pfarr- und Kirchgemeindearchiv, Arbon
Kunst- und Kulturführer "Kirchen und Kapellen in Arbon"
"Geschichten erzählen Geschichte" von Hans Geisser, Museumsgesellschaft Arbon


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