Brot zum Teilen

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Ab Aschermittwoch, 26. Februar bis Ostern gibt es in verschiedenen Bäckereien ein ganz besonderes Brot zu kaufen: Das «Brot zum Teilen». Der kleine Aufpreis für das Brot geht an Projekte und Programme von Fastenopfer und Brot für alle.
Esther Hug-Broder,
Die Ökumenische Kampagne 2020 «Gutes Mehl für das tägliche Brot» unterstützt die Hilfswerke Brot für alle, Fastenopfer verschiedene Projekte im Süden. Viele Bäckereien verkaufen auch in diesem Jahr wieder ein «Brot zum Teilen». Der Erlös geht z.B. an ein Projekt in Guatemala. Ohne gutes Mehl gelingen weder Tortillas auf dem offenen Feuer noch schmackhafte Brote in der Backstrasse. Für beides braucht es geeignetes Getreide und Mais – kräftige, an die lokalen Gegebenheiten angepasste Sorten. Deshalb verbessern die Bäuerinnen und Bauern in Guatemala ihre traditionellen Sorten jedes Jahr weiter. Nur die Maiskolben mit den optimalen Körnern bewahren sie als Saatgut fürs folgende Jahr auf. Oft wird mit Nachbarn getauscht und gehandelt. Doch Druck der Agrarkonzerne und neue Gesetze schränken den freien Saatguthandel ein. Fastenopfer und Brot für alle helfen Kleinbauernfamilien dabei, sich aus den Fängen der Saatgutindustrie und damit aus ihrer Not zu befreien. Mit dem Kauf des Solidaritäts-Brotes unterstützen Sie das «Recht auf Nahrung». Pro verkauftes Brot aus der Aktion «Brot zum Teilen» fliessen 50 Rappen in Projekte im Süden – so wird die Ökumenische Kampagne zum Inbegriff der gelebten Solidarität.
Wer in den Bäckereien Hackebeil, Kunz, Kölbener und Beerle in Arbon und dä Roggwilerbeck in Roggwil einmal oder öfter das «Brot zum Teilen» kauft, hilft mit dem Aufpreis von 50 Rappen den Erfolg der Vorjahre zu wiederholen: «Sehen und Handeln». Mehr Informationen unter www.fastenopfer.ch.

Der Pfarreirat
Bereitgestellt: 26.02.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch