Firmreise 2020 abgesagt

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>265</div><div class='bid' style='display:none;'>19239</div><div class='usr' style='display:none;'>85</div>

Unsere Firmreise ginge um diese Zeit nach Assisi in Italien zum Heiligen Franziskus und zur Heiligen Klara. Aber im Moment ist alles dicht und niemand kann hinfahren, weil die Grenzen geschlossen sind und jede Reise ins Ausland unmöglich ist.
Unsere Firmreise nach Assisi ist keine Vergnügungsfahrt oder Lohn für besonders gute Firmlinge. Unsere Firmreise ist ein Angebot für Jugendliche, die mehr Fragen zum Glauben stellen. Die wissen wollen, was es heisst, Christ zu sein. Die Menschen, wenn auch aus der Vergangenheit, kennenlernen wollen, die bereit waren, ihr Christentum bis in die letzte Konsequenz zu leben. Die freiwillige und gerne mehrere Kirchen an einem Tag besuchen, die offen sind für Meditation, Gebet, Wanderung und Geschichte.

Der Heilige Franziskus, der um 1181-1226 in Assisi gelebt und gewirkt hat, war ein Heiliger, der die Menschen bis heute fasziniert. Zu einem Leben in Reichtum, Prunk und Abenteuer erzogen, hat er nach einem prägenden Erlebnis, allen irdischen Gütern entsagt und sich zu einem Leben in Betrachtung, Gebet und Nächstenliebe entschieden. Dabei ist er nicht verbittert oder menschenscheu geworden: Sein berühmtes Gebet über die Schöpfung beeinflusst noch heute Menschen, ob jung oder alt, über Gottes Liebe zu aller Kreatur nachzudenken.

Mit unserem Besuch in all den Kirchen und Orten, die mit dem Heiligen Franziskus zu tun haben, lernen die Jugendlichen einen Menschen kennen, der auch in der heutigen Zeit zum Vorbild für christliche Tugenden werden kann. Das geht teilweise so weit bei unseren Jugendlichen, dass sie plötzlich nach spirituellen Angeboten fragen, die so fromm sind, dass wir uns hier fragen müssen, ob sie in unseren Breiten durchführbar sind. Der Rosenkranzumzug in der Kirche Santa Maria Maggiore ist ein Beispiel dafür.

Assisi ist speziell. Und das spüren die Jugendlichen, die bereit sind, sich auf diese Tage einzulassen. Dass diese Reise dieses Jahr nicht stattfinden kann, ist ein grosser Verlust. Aber manchmal erleben wir Leiter es, dass Jugendliche von ihren Eltern schon in Assisi abgeholt werden. Die Jungen werden dann zu Reiseleitern, die ihren Familien einiges zu zeigen und zu sagen haben. Das geht an keinem spurlos vorbei.
Vielleicht überlegt sich mancher, die Italienferien ja mal im waldreichen Umbrien zu machen, wo es übrigens herrliche Trüffel, Wein und Baci zu geniessen gibt.
Nächstes Jahr in Assisi.

Für das Firmteam: Christian Fischer und Angelina Winkler
Bereitgestellt: 04.05.2020     Besuche: 55 Monat  
aktualisiert mit kirchenweb.ch