Kirchenchorreise ins Bündnerland

Chorreise_20<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>265</div><div class='bid' style='display:none;'>19358</div><div class='usr' style='display:none;'>85</div>

Nach Bergün ins Albula-Bahnmuseum, Dorfführung in Bergün, dann Kutschenfahrt von Maienfeld über Malans nach Jenins zum Zvieri und zurück nach Maienfeld – dann Heimfahrt nach Arbon.

Wieder mal nach langer Zeit
reisen heute wir vereint, begleitet von den Schutzmassnahmen, die man kennt seit vielen Tagen:
Mit Abstand, registriert und auch maskiert, fragt man sich auch, ob was passiert. Doch auch wenn sich Gefühle streiten - kann man deshalb das Leben meiden?

Deshalb hat jeder hier beschlossen, anzutreten – unverdrossen. Pünktlich waren alle da, schliesslich wieder einmal – ja.
Frau Käfer uns noch informiert ‚winterbereit‘ läuft’s wie geschmiert. Was auch wie hier funktioniert, die meisten haben’s schon kapiert.

Kurt, der Präsi, dann begrüsst,
mit Hinweis auf den Schirm er schliesst. S‘ geht erst mal auf die Autobahn, bis das Licht des Tages kam.
Dort wird dann der Kaffee serviert. Das Zöpfli man dann auch probiert. Auch das ‚Service-Personal‘ mit Maske, so dass hier auch alles passte.

Langsam wird es draussen grau. Schnee auf den ersten Bergen – schau! Dem werden wir noch mehr begegnen auf der Fahrt dem Ziel entgegen.
Rheintal aufwärts geht’s erst mal.
Der Verkehr läuft ohne Qual. ‚Käferchen‘‚ sagt wo wir sind. Jetzt wandelt‘s draussen sich geschwind.

Zehn Minuten WC Halt gab es dann nach Stundenfahrt.
Später wird es wild romantisch, kurvig, irgendwie gigantisch!
Unser Blick wird unterbrochen von grossen Löchern, die durchstochen einst vor schon sehr vielen Jahren, damit wir heute sie durchfahren.

Ab Tiefencastel wird es steiler. Das Grün der Wiesen wird nun kleiner und die Strassen immer enger. Kommt was entgegen geht’s mal länger.
Leise fällt auch draussen Schnee, als man in Bergün dann geh Richtung Museum im Verein.
Zur Führung wir uns stellen ein.

Vieles wurde uns erklärt, wenn die Modellbahn auch nicht fährt, und bald ist es schon so weit zum Essen in der Mittagszeit:
Erst Salat, danach dann Braten,
gut gegessen, kann man sagen. Dessert noch und auch Kaffee, bevor man in das Dorf nun geh.

In der nächsten Stunde dann erfahren wir, wie es begann mit dem Dorf und seinem Leben, seinen Häusern, Gästen eben.
Baustile und Anekdoten, so sind wir durch das Dorf gezogen, bis der Bus wieder parat uns in Wärme aufgenommen hat.

Weiter geht es – diesmal runter. Die Welt wird draussen wieder bunter. Und sogar etwas Sonnenschein grüsst in unsern Car hinein.
Drinnen ist es eher still. Vielleicht, weil mancher schlafen will? Oder mit dem Handy spielt? Je nachdem wie man sich fühlt.

In Maienfeld am Bahnhof, Halt! Die Pferdekutschen kommen bald. Das Bus-WC wird frequentiert, was zu Stau vor diesem führt.
Der Busmotor läuft unterdessen, denn ohne Strom kannst du’s vergessen. Erst kommt ein Zug, noch keine Kutschen, während draussen Tropfen flutschen.

Doch dann stehen sie bereit: Je zwei Ross im Glockenkleid für einen Wagen ,überdacht, die man besteigt nun mit Bedacht.
Wolldecken liegen auch bereit als zusätzliches Wärmekleid. Mit einem Ruck fahren sie los - doch was haben sie denn bloss?

Sie steuern auf den Brunnen zu und trinken satt sich erst in Ruh. Dann verlassen wir den Ort. Das Bild verändert sich am Bord.
Die Häuser bleiben weit zurück, Reben und Mais begleiten ein Stück. Wieder Häuser, Obstplantagen, bis wir in der Bündt dann sassen.

Im gediegenen Restaurant man dann den feinen Zvieri fand und mancher auch ein Gläschen Wein. In dem Gebiet muss das fast sein.
Wir hatten eine Stunde Zeit, dann standen die Kutschen wieder bereit. Nicht jedem war da offenbar, wo er zu sitzen hatte klar.

Rhythmisch klingt der Pferde Glocken mit dem Klappern ihrer ‚Socken‘. Langsam dämmert es schon ein. Bald werden wir beim Bus auch sein.
Zügig wird dort umgestiegen, dabei blieb wohl auch nichts liegen. Dann wieder auf der Autobahn fängt das letzte Teilstück an.

Draussen ist’s nun nicht mehr grau. Dunkel wird’s sieht man genau. Lichter gibt es da und dort, und der Bus fährt weiter fort.
Matthias liest uns Kurz-Geschichten, die von Standpunkten berichten. Kurt gibt einen Überblick auf den heut’gen Tag zurück.

Verdankt wird Sonjas gute Fahrt, mit weiter‘m Lob auch nicht gespart. So fährt man weiter in die Nacht und plant die Halte mit Bedacht:
Wo die ersten steigen aus, die am Stadtrand sind zu Haus: Alpenblick, die Station
erreicht man nach dem Beton schon.

Am Engelplatz ist’s dann vorbei. Der Ausflug nun Geschichte sei. Wieder einmal schliesst der Kreis, wie man heute Abend weiss:
Ob schlechtes Wetter, ob Corona - wir, wir waren heute da, werden uns stets dran erinnern, sollte die Zeit sich auch verschlimmern. Mit Humor und Gottvertrauen kann so man in die Zukunft schauen.

Ursula Hardegger
Bereitgestellt: 05.10.2020     Besuche: 61 Monat  
aktualisiert mit kirchenweb.ch