Himmelfahrt ist ein freudiger Tag

Echo vom Bodensee<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-arbon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>886</div><div class='bid' style='display:none;'>18748</div><div class='usr' style='display:none;'>5</div>

„Dir Herr, wänd mir singe, Dir Herr, gilt üses Lied“, sang das Echo vom Bodensee im Jakob Züllig-Park. Dieter Hubov begleitete die Jodler sowie die Lieder, die das Volk sang. Der ökumenische Gottesdienst zur Himmelfahrt wurde von 250 Leuten mitgefeiert.
Pfarrerin Angelica Grewe im Gebet: Wenn wir allein gehen, zu zweit oder mit Vielen, bist Du, Herr, an unserer Seite. Wenn wir gehen, gehen wir zu Dir.“ Die evangelische Pfarrerin zur Kollekte: Wir bestimmen sie für das Hospiz in St. Gallen, wo für ein Ende des Menschenlebens in Würde und Geborgenheit gesorgt wird.

Was über das Geschehen in Jerusalem an Auffahrt im Neuen Testament verbrieft ist, las und spach Diakon Matthias Rupper. Der Zeitgeist sei nicht mehr religiös geprägt, man glaube in einer technisch-wissenschaftlich orientierten Welt nicht mehr wie früher an den Himmel. Doch unser Ziel sei... der Himmel. Zwischen Auferstehung und Auffahrt habe sich Jesus während 40 Tagen in zwei Welten bewegt. Himmelfahrt sei ein Tag des Abschieds, die Freunde Jesu lernten, loszulassen, selbständig zu werden: „Sie mussten raus aus der Komfortzone.“ Schmerzliche Abschiede gebe es in unserem Leben immer wieder. Das lasse sich sogar auf den Glauben übertragen; wenn wir aber um unseren Glauben kämpfen, erhalten wir eine neue Freiheit, eine neue Sicht. Rupper: „Himmelfahrt ist ein freudiger Tag.“

Diesen Tipp nahmen Esther Hug vom Pfarreirat und ein Team aus beiden Landeskirchen auf, sie hielten genussvolle Häppchen bereit, denen die ökumenische Grossfamilie gerne zusprach.


Hedy Züger


Bereitgestellt: 30.05.2019      
aktualisiert mit kirchenweb.ch