Auftanken nicht vergessen

Entspannen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenweb.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>13</div><div class='bid' style='display:none;'>427</div><div class='usr' style='display:none;'>24</div>

Die Urlaubszeit und die grossen Sommerferien sind für die meisten von uns vorbei. Viele sind nach den langersehnten Ferientagen zurück im Alltag, im Büro, in der Schule, auf dem Arbeitsplatz angekommen. Wie waren Ihre Ferien? Konnten Sie sich entspannen und endlich auftanken? Und sind Sie dann voller Energie und Motivation gestartet? Dann schätzen Sie sich glücklich und geben Sie acht auf sich, damit es auch so bleibt! Pausen helfen dabei!
Simone Zierof,

Dass wir solche brauchen, ist uns allen klar – viele Sinnsprüche und Metaphern erinnern uns
daran das «Auftanken» nicht zu vergessen.

Unser Auto ist ein schöner Vergleich, der uns daran erinnert aufzutanken. Wenn Sie ein neueres Modell fahren, dann erinnert Sie die Anzeige mit eindringlichem Tonsignal daran: «Reichweite 40 km. Bitte tanken!» Bei jedem Autostart verringert sich die Reichweite und jedem wird klar – weit komme ich nicht mehr und wenn ich nicht tanke, dann geht das Auto kaputt. Also fahren wir tanken, investieren jedes Mal eine Stange Geld um wieder weiterzukommen. Jetzt, am Ende des Sommers sind unsere inneren Energiereserven vielleicht wieder voll, vielleicht haben wir unser Limit aber auch schon wieder überschritten. Nehmen wir uns rechtzeitig und regelmässig Zeit aufzutanken: körperlich wie geist(l)ich. Geben wir acht auf uns, und hören wir auf die Signale unseres Körpers, wenn er uns darauf hinweist, dass unser Tank bald leer ist. Versuchen wir nicht weiter zu fahren, wenn unsere Energie aufgebraucht ist, damit unsere Motivation, unsere Kraft und unser Körper nicht ausbrennt. Hören wir sehr sorgfältig auf uns. Wir sind vielen Anforderungen ausgesetzt, in der Familie, im Beruf und sogar in der Freizeit. Lernen wir mit unseren Ressourcen umzugehen und wirkliche Pausen einzulegen. Manche von uns haben das nie gelernt, denn «von nichts kommt nichts».

Selbst Jesus hat Pausen gemacht, Menschen zurückgewiesen, wenn es ihm zu viel wurde und sich oft alleine zum Beten zurückgezogen. Auf einen Berg, in die Einsamkeit.
Ein göttliches Vorbild für uns! Stille, Alleine sein, raus aus dem Haus und dem Trott. Das gehört
zur Selbstliebe, die Jesus von uns fordert. Achten wir auch aufmerksam auf unsere Mitmenschen
und ihre Energiereserven. Ermöglichen wir ihnen freie Zeiten, damit auch sie gesund bleiben.
Auch das ist Nächstenliebe. Ich wünsche Ihnen für die kommenden Tage, dass Sie Mut finden sich Pausen zu gönnen für sich selbst, für Ihre Beziehung zu Gott und für Ihren Nächsten.

Simone Zierof
Bereitgestellt: 24.08.2019     Besuche: 35 Monat  
aktualisiert mit kirchenweb.ch