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Hier finden Sie eine Übersicht über weitere Websiten, die wir Ihnen empfehlen oder die interessant für Sie sein könnten.

Pfarreien des Pastoralraums

  • Kath. Pfarrei St. Stefan

    Amriswil

    Alleestrasse 17
    8580 Amriswil

    071 414 14 24
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  • Kath. Pfarrei St. Johannes d. Täufer

    Hagenwil

    Hofwiesstr. 1
    8580 Hagenwil

    071 411 34 57
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  • Kath. Pfarrei Franz Xaver

    Horn

    Kirchstrasse 7
    9326 Horn

    071 841 22 63
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  • Kath. Pfarrei St. Johannes

    Romanshorn

    Schlossbergstr. 24
    8590 Romanshorn

    071 466 00 33
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  • Kath. Pfarrei St. Mauritius

    Sommeri

    Hefenhoferstrasse 2
    8580 Sommeri

    071 411 19 17
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  • Kath. Pfarrei St. Gallus

    Steinebrunn

    Winzelnbergstrasse 15
    9314 Steinebrunn

    071 477 11 70
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weitere Links

  • Bistum Basel

    Website des

  • Kath. Landeskirche Thurgau

    Website der

  • Pfarreiblatt ForumKirche

    Website des

  • Stadt Arbon

    Website der

  • Thurgau Tourismus - Arbon

    Website des

  • Evangelischen Kirchgemeinde Arbon

    Website der

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Livestream und SocialMedia

Social Media

Unser Auftrag als Pfarrei ist vor allem, die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden. Dafür gibt es viele Kanäle – seit geraumer Zeit auch diejenigen der sozialen Medien. Wir glauben, dass es wichtig ist, als Pfarrei auch dort präsent zu sein. Hier finden Sie eine Übersicht und direkte Links zu unseren Accounts.

  • Facebook

    Auf Facebook posten wir immer wieder aktuelle Informationen oder geben Einblick in das Pfarreigeschehen. Nicht selten finden Sie hier Hintergrundinformationen, die auf der Homepage oder auch dem Pfarrblatt nicht auftauchen.

    Folgen Sie uns unter @kathpfarreiarbon

    Hier geht's zur Facebookseite

  • Instagram

    Hier erscheinen oft ähnliche Posts wie auf Facebook. Und doch sind Sie noch näher dran. Ihr schreiben wir persönlicher, direkter und natürlich mit vielen Bildern. Schauen Sie mal rein.

    Uns folgen können Sie unter @kathpfarreiarbon

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  • Youtube

    Auf Youtube gibt es vor allem unsre Videos, die im Verlauf der Pandemie entstanden sind. Aber auch die jeweils aktuellen Livestreams finden Sie hier.

    Uns finden Sie unter @kathpfarreiarbon

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Besondere Gottesdienste

Besondere Gottesdienste

Neben den klassischen Liturgien an den Werktagen und Wochenenden gibt es in unserer Pfarrei auch immer wieder andere Formen von Gottesdiensten. Vielleicht stöbern Sie ein wenig durch diese Übersicht und schauen einmal vorbei – und feiern mit.

  • 12 Stunden mit Gott

  • Gebet für die Gemeinde

  • Rosenkranzgebet

  • Morgenlob

  • Taizé-Gebet

  • Byzantinische Liturgie


12 Stunden mit Gott

Eine Nacht mit Gott beten

In diesen Stunden dreht sich alles um Gott. Ihm begegnen, das nennen wir Gebet. Diese Nacht wird geprägt sein durch Zeiten der Lobpreismusik, Stille, Bibellesen und freies Gebet.

Wenn du noch nie die ganze Nacht gebetet hast, ist dies eine besondere und grossartige Erfahrung. Du wirst müde sein, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Es ist eine verbindende Erfahrung und eine Zeit, um tief zu gehen mit Gott und der Gemeinschaft von Christen. Du kannst selber entscheiden, wann und wie lange du in der Galluskapelle mitbeten willst.

Die nächsten Termine



Gebet für die Gemeinde

Das Gebet für die Gemeinde ist jedes Mal einem anderen Thema gewidmet. Die Themen folgen dem Kirchenjahr, wenn besondere Feste gefeiert werden. So kann beispielsweise nach Ostern die Auferstehung Jesu im Zentrum stehen, an Pfingsten der Heilige Geist. Zwischendurch können es Themen sein wie Gott Vater, Schöpfung, Mission und vieles mehr.

Das Gebet wird eingeleitet durch einen Gedanken zum Thema. Dann folgen Gebete (alle können Teile der Gebete übernehmen) und Lieder (ohne musikalische Begleitung), die nach dem Grundthema ausgerichtet sind. Ein Segensgebet schliesst das Gebet ab.

Das Gebet findet immer an Freitagen statt, jedoch unregelmässig, weshalb das Pfarrblatt oder die Homepage konsultiert werden sollte. Es dauert 45 Minuten.

Die nächsten Termine



Rosenkranz

Der Rosenkranz ist eine sehr alte Gebetsform. Die eher meditative Art des Betens kann helfen, selbst zur Ruhe zu kommen. Und gemeinsam mit der Gottesmutter wird gleichzeitig das Leben Jesu Christi in unterschiedlichen Facetten (abhängig der Gesätze) betrachtet und meditiert.

Dieses Gebet umfasst zudem die Sorgen, Anliegen und Nöte der Menschen und bringt sie vor Gott. Dadurch ist das Rosenkranzgebet auch für uns als Pfarrei eine wichtige Stütze.

Sie können mehrmals die Woche am Rosenkranz teilnehmen. Falls Sie unsicher sind, hilft Ihnen eine der mitbetenden Personen gerne, damit sich Sie sich schnell zurechtfinden. 

Wie betet man Rosenkranz?

Die nächsten Termine



Morgenlob

Zweimal im Monat beginnen wir die Arbeitswoche im Gebet. Mit Liedern, Gebeten, Stille und Psalmtexten kommen wir vor Gott und starten so mit Ihm in den Tag.

Das Morgenlob beginnt jeweils um 6.00 Uhr morgens. Auch wenn es sehr früh ist, merken wir, dass dieser Tagesbeginn vor Gott eine Auswirkung hat auf unseren Alltag. 

Probieren Sie es doch einfach mal. 

Die nächsten Termine



Taizé-Gebet

Taizé – Dieser Ort in Frankreich steht zum einen für eine Gemeinschaft von Brüdern, die ökumenisch den Glauben miteinander leben. Regelmässig laden Sie Menschen - vor allem auch Jugendliche - in grossen Gruppen ein, ein paar Tage dort zu leben, die Bibel zu entdecken und vor allem die besondere Atmosphäre der Gottesdienste zu erleben.

Denn dafür steht Taizé auch: für eine tiefgehende und zugleich einfache Liturgie, geprägt durch Elemente der Stille, des Gebets, des Hörens auf Gottes Wort und vor allem durch den meditativen Gesang. Die eingängigen und besonderen Lieder aus Taizé sind inzwischen weltbekannt. 

Gerne laden wir Sie ein, auch bei uns dieser besonderen Atmosphäre zu begegnen und mit zu beten. Bitte beachten Sie die Ortsangaben, da nicht alle Taizé-Gebete in Arbon stattfinden. 

Die nächsten Termine



Byzantinische Liturgie

In unserer Pfarrei finden immer wieder Gebete und Gottesdienste im byzantinischen Ritus statt. Wir leben hier die Ökumene mit dem katholischen Teil der Ostkirche. Wir erleben Bereicherung durch die Spiritualität und intensive Form der Liturgie. Die Ostkirche ist in ihrem Wesen eine betende Kirche. Das zeigt sich nicht nur im Eucharistischen Gottesdienst, also in der Liturgie, sondern vor allem auch darin, dass die Feier der Liturgie eingebunden ist in den Tageszyklus der Gebetsgottesdienste: die Vesper, der Morgengottesdienst (Orthros), die Stunden (Prim, Terz, Sext, Non und Mitternachtsgebet). Neben dem kirchlichen, hat auch das private Gebet einen hohen Stellenwert. In unregelmässigen Abständen feiern wir in der Galluskapelle die göttliche Liturgie, oder Nachtwachen (Vigil). 
In der byzantinischen Woche erleben wir intensiv die Gebetszeiten und erhalten tägliche Impulse zu einem Thema.
Ansprechsperson: Simone Zierof 

Die nächsten Termine


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Räume und Lagepläne

Hier finden 
Sie uns

Kath. Pfarrei Arbon
Promenadenstrasse 5
9320 Arbon

  • 47.5147,9.4353

    Pfarreisekretariat

    Promenadenstrasse 5, 9320 Arbon

  • 47.5149,9.4359

    Pfarreizentrum (oberer Eingang)

    Promenadenstrasse 3, 9320 Arbon

    Gallus-Saal und weitere

  • 47.5146,9.4358

    Pfarreizentrum (unterer Eingang)

    Martins-Saal und Jugendräume

  • 47.5152,9.4373

    Kath. Kirche St. Martin

  • 47.5149,9.4377

    Gallus-Kapelle

  • 47.5142,9.4355

    Parkplätze für Besucher*innen

    Unterhalb des Pfarreizentrums in der Bahnhofsstrasse, gegenüber der öffentlichen Parkplätze Engelplatz

    Adresse für Routenplaner
    (der Parkplatz hat keine eigene Adresse)

    Bahnhofstrasse 15, 9320 Arbon
    (Der eingezäunte Parkplatz befindet sich schräg auf der gegenüberliegenden Strassenseite)

Pfarreisekretariat

Promenadenstrasse 5, 9320 Arbon

Zugang zum Pfarramt und Büros Gemeindeleitung / Katechese

Pfarreizentrum

Oberer Eingang

Promenadenstrasse 3, 9320 Arbon

Zugang zu Gallus-Saal / Mehrzweckraum 2 / Besprechungsraum 2

Pfarreizentrum

Unterer Eingang & Parkplätze

  Bahnhofstrasse 8,  9320 Arbon

Zugang zu Haupteingang / Foyer / Martins-Saal / Jugendräume / Mehrzweckraum 1

Zufahrt Parkplätze


Unsere
Räumlichkeiten

Renovationsarbeiten

Aktuell wird das Pfarreizentrum renoviert und steht daher für externe Veranstaltungen nicht zur Verfügung. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und freuen uns, Sie dann in den modernisierten Räumen wieder begrüssen zu dürfen. 

Wir haben das Glück in Arbon über ein grosszügiges Pfarreizentrum zu verfügen, das vielfältige Möglichkeiten für Veranstaltungen, Apéros, Konzerte oder auch für kleinere Sitzungen bietet. Die meisten unserer eigenen Angebote finden dort statt. Auch in Roggwil ist der Pavillon neben der Kirche ein guter Ort für kleinere Zusammenkünfte.

Falls Sie für Ihre Gruppierung oder Ihren Verein einen geeigneten Ort suchen, gibt es die Möglichkeit einige unserer Räumlichkeiten zu mieten; vorausgesetzt, sie sind noch nicht bereits durch pfarreiliche Anlässe oder Gruppierungen belegt. 
Weiter unten können Sie sich über unsere Räume etwas genauer informieren. Ausserdem finden Sie die Tarifordnung sowie das Benutzerreglement. Zudem können Sie auch eine Buchungsanfrage an uns schicken.

Einblick ins Pfarreizentrum

Das Pfarreizentrum unserer Pfarrei hat viel zu bieten. Egal ob grosse Räumlichkeiten für vielfältige Veranstaltungen oder kleinere Sitzungszimmer. 
Auf den folgenden Karten finden Sie zu den jeweiligen Örtlichkeiten die wichtigsten Informationen. Klicken Sie sich einfach durch. 

Tarife und Reglement

  • Martins-Saal

    Alles, was das Herz begehrt

    Der Martins-Saal ist unser grösster Raum. Ausgestattet mit einer Bühne, Tonanlage und fest installiertem Beamer, ist er für fast jede Veranstaltung nutzbar. 
    Egal ob für ein musikalisches Konzert, einen Vortrag, eine Vereinsversammlung oder ein Festbankett bietet er Platz für 200 bis 250 Personen. Mit der angegliederten und voll eingerichteten Grossküche sind auch aufwändigere Menüs möglich. (mehr Informationen auf dem nächsten Slide)

    Ausstattung

    • Platzangebot Konzertbestuhlung: 250 Personen
    • Platzangebot Bankett: 200 Personen
    • fest installierter Beamer inkl. Leinwand
    • Bühne mit rudimentärer Beleuchtung (Starkstromanschluss)
    • WLAN
    • Tonanlage mit Bluetooth, Mikrofon (auch drahtlos)
    weitere Bilder
  • Küche und Office

    Für kleine und grosse Köstlichkeiten

    Direkt an den Martins-Saal ist im vorderen Bereich das Office mit Kaffeemaschine und Spülmaschine sowie im hinteren Bereich eine voll ausgestattete Grossküche angegliedert. Egal ob einfacher Apéro oder grosses Festbankett - hier finden Sie alles, was Sie an Infrastruktur für solche Anlässe brauchen. 

    Ausstattung

    • Geschirr für bis zu 200 Personen
    • Zwei Gastro-Spülmaschinen
    • Kaffeemaschine Vollautomat
    • 2 Filterkaffeemaschinen
    • zwei Fritteusen
    • Bratplatte
    • Herd und Backofen
    • Kippbratpfanne
    • Kombi-Steamer
    • Kühlschrank
    • Kochtöpfe und weiteres Zubehör
    weitere Bilder
  • Gallussaal

    Für kleinere Anlässe

    Der Gallussaal ist einer unserer kleineren Räume. Er eignet sich gut für Besprechungen, Sitzungen oder auch andere kleinere Veranstaltungen. Bis 50 Personen ist dieser Raum nutzbar. Die angegliederte kleine Küche mit Geschirrspüler, Geschirr und Herd bietet genügend Funktionalität.

    Ausstattung:

    • Sitzplätze bis 50 Personen (Stühle und Tische)
    • Internet
    • kleine Leinwand
    • Geschirr für 50 Personen
    • Kühlschrank
    • Herd
    • Geschirrspüler
    • Kaffeemaschine
    weitere Bilder
  • Mehrzweckraum 1 & 2

    Unsere Gruppenräume

    Unsere beiden Mehrzweckräume bieten Platz für kleine Gruppen ohne grössere Ansprüche. Sie haben Platz für ca. 25 Personen und sind geeignet für kleinere Treffen, Aktivitäten oder kleinere Schulungen. Mehrzweckraum 2 im ersten Stock besticht zudem durch die angrenzende Terrasse.

    Ausstattung:

    • Sitzplätze bis 25 Personen
    • Internet
    • Whiteboard (nur Mehrzweck 2)
    Bilder Mehrzweck 1
    Bilder Mehrzweck 2
  • Foyer

    Für den kleinen Apéro

    Das Foyer ist die optimale Möglichkeit, einfache Apéros für bis zu 100 Personen durchzuführen. Eine besondere Atmosphäre entsteht durch das Farbenspiel der Fenster. Bei schönem Wetter ist auch der Vorplatz vor dem Pfarreizentrum nutzbar.     

    weitere Bilder

Pavillon Roggwil

In Roggwil befindet sich in traumhafter Lage unser Pavillon - direkt neben der Kirche. Hier können Sie sich mehr informieren.

Tarife und Reglement

Der Pavillon

Alles, was das Herz begehrt

Mit seiner Glasfront und einem kleinen Vorplatz ist der Pavillon in Roggwil wunderbar geeignet für kleinere Feiern, Apéros oder auch Sitzungen. Auch Ausstellungen finden hier einen angemessenen Rahmen.

Wichtig: Die Benutzung ist abends aus Gründen der Nachtruhe nur bis 23.30 Uhr erlaubt.

Ausstattung

  • 100 Steh- bzw. 50 Sitzplätze
  • eingerichtete Küche mit Geschirrspüler
  • Gläser und Kaffeegeschirr 

Unser Pfarreizentrum wird renoviert

Aktuell keine Reservationen möglich

Das Pfarreizentrum wid für einen längeren Zeitrum modernisiert und renoviert. 

Aus diesem Grund können wir bis zum Abschluss der Arbeiten keine externen Reservationen annehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis.

Wichtige Dokumente

Hier finden Sie zum einen unsere Vermietungstarife, wie auch das Benutzerreglement.

pdfBenutzungsreglement Pfarreizentrum.pdf

pdfTarifordnung.pdf

Unsere Kontaktpersonen

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Geschichte

Geschichte

Christliches Leben in Arbon

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Ein Streifzug durch die Jahrhunderte

Vielleicht ist es die schöne Lage, vielleicht sind es die damaligen günstigen militärischen Gegebenheiten oder es sind die Menschen… es gibt sicher viele Gründe, warum Arbon über die Jahrhunderte hinweg die Menschen anzog. Eng mit der Geschichte dieser Stadt ist auch die Geschichte des Christentums verzahnt, das in früher Zeit schon Fuss gefasst hatte. Aus diesem Grund lohnt sich ein kurzer Blick in die lange Geschichte christlichen Lebens und der späteren Pfarrei Arbon. Die hier aufgeführten Etappen sind ledigliche kurze Spotlights auf so manche geschichtliche und in jüngeren Jahren auch bauhistorische Begebenheiten. Wer mehr erfahren will, findet zum einen einige Vorträge von Hans Geisser, welche einen vertieften geschichtlichen Eindruck geben. Ansonsten sei auf die entsprechende Literatur und das Museum in Arbon verwiesen. 


Die ersten Jahrhunderte

Bereits im 3. Jh. entstand auf dem Gebiet der heutigen Kirche und des Schlosses das römische Kastell "Arbor Felix". Historische Funde zeugen von einem hohen Lebensstandard der damals hier ansässigen Römer. Besonders bemerkenswert das römische Bad mit Boden- und Wandheizung, das sich unter der heutigen Pfarrkirche befand. Schon damals gab es eine christliche Gemeinschaft, die in Arbon Gottesdienste feierte. Diese überdauerte auch den Rückzug der Römer um 420 und das erstarken der Alemannen und keltischen Helvetier. So kann man sagen, dass Arbon seit dem 3. Jh. eine durchgehende christliche Gemeinde beherbergte.


Hl. Gallus

Um 610 (zweite christliche Blütezeit) wirken zwei der bekanntesten iroschottischen Missionare im Bodenseeraum. Abt Kolumban zieht mit seinen Gefährten, unter ihnen auch der Hl. Gallus, in das Kastall Arbon ein. Sie finden bei ihrer Ankunft eine Kirche mit einem Priester namens Willimar vor. Zwei Jahre später kehrt Gallus allein und leberkrank nach Arbon zurück. Er wird von Willimars Klerikern gesundgepflegt. Von hier aus erkundet er die Gegend und findet einen geeigneten Ort für den Bau einer Einsiedlerkapelle. Dort bleibt ihr und es ensteht eine kleine Gemeinschaft.

Mehr über den Hl. Gallus


Hl. Otmar

Im Jahr 719 tritt ein für die Region ebenfalls wichtiger Heiliger auf den Plan. Der Heilige Otmar tritt in die Fussstapfen von Gallus. Otmar stammt aus der Grosspfarrei Arbon, die neben Roggwil noch weitere Pfarreien umfasste. Ihn zieht es nach ebenfalls richtung St. Gallen. Dort, wo zuvor der Hl. Gallus seine Einsiedelei stand, beginnt Otmar zu wirken. Er gründet dort das heutige Kloster St. Gallen. 

Mehr über den Hl. Otmar


14./15. Jahrhundert

Im 14. Jahrhundert umfasst die Grosspfarrei neben Arbon selbst auch einen Teil von Goldach, Untereggen, Mörschwil, Häggenschwil, Roggwil und Egnach. Neben der Hauptkirche gab es damals noch drei Kapellen in Arbon:
• die Galluskapelle, rechts neben der St. Martinskirche
• die spätere Johanneskapelle (1491), in der Altstadt das "Chappeli"
• die Kapelle beim Siechenhaus an der Landquartstrasse (1436, ca. 1830 abgebrochen)

1490 wird bereits der spätgotische Chor der Pfarrkirche Arbon erneuert.

1532 muss  auf Druck von St. Galler Pfarreien wieder ein katholischer Pfarrer angestellt werden. Die Katholiken müssen ihren Gottesdienst im Sommer vor 8 Uhr, im Winter von 9 Uhr beendet haben. Die Stadtämter werden unter beiden Konfessionen gleichmässig verteilt.  Bis 1924, beinahe vier Jahrhunderte, diente die Martinskirche beiden Konfessionen als Gotteshaus. Trotz gelegentlicher Streitigkeiten verlief das Zusammenleben zwischen der kleinen katholischen Gemeinde und der grossen evangelischen Mehrheit friedlich.


17./18. Jahrhundert

Das Ende des 17. Jh. wird überschattet von grossen Problemen. Die Pest wütet, Missernten lassen die Menschen (ver-)hungern und auch der Dreissigjährige Krieg hinterlässt Spuren der Verwüstung. Vor allem die Sterblichkeit steigt enorm an. So ist es nötig, 1682 neben dem heutigen "Gasthof Frohsinn" einen zweiten Friedhof einzurichten. 

Im Jahr 1790 wird die St. Martinskirche Arbon in ihrer heutigen Form auf den Mauern des römischen Kastells erbaut.
Ursprünglich sollte auch der prächtige spätgotische Chor abgebrochen und vergrössert werden. Die streitbaren Evangelischen von Egnach und Roggwil verhinderten dies jedoch, weil sie sich weigerten, Land von ihrem Teil des Friedhofs abzutreten.

Im Jahr 1798 endet mit dem Einmarsch der Franzosen die tausendjährige bischöfliche Oberherrschaft. Katholisch Arbon verbleibt aber vorerst beim Bistum Konstanz. Das Volk leidet unter der jahrelangen Einquartierung und Verköstigung der fremden Besatzungstruppen.


19. Jahrhundert

Papst Pius VII. trennt im Jahr 1814 die schweizerischen Gebiete vom Bistum Konstanz. Aber erst 1829 wird der Thurgau - und somit Arbon - Teil des Bistums Basel.

Das Jahr 1833 markiert auf ökumenischer Ebene einen wichtigen Punkt. So erwirkt Dekan Jakob Josef König zusammen mit seinem evangelischen Amtskollegen Thomas Bornhauser die Aufhebung der konfessionell getrennten Schule. Im gleichen Jahr gründen sie zusammen die Sekundarschule Arbon.

Im Jahr 1873 trennen sich die Katholiken von Obersteinach, Egnach, Steinebrunn, Dottenwil, Häggenschwil und Lengwil von der Mutterpfarrei Arbon und werden selbständig.

1899 entsteht der heutige Friedhof in den "Neusätz" (heute Rebenstrasse).


20. Jahrhundert

Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts gibt es einige Veränderungen. Bereits 1902 wird das "Rothe Haus" direkt gegenüber der Pfarrkirche zum neuen Pfarrhaus. Und fünf Jahre später, 1907, wird die neue Friedhofskapelle gebaut. 

Im 1910 verlässt auch Horn die Mutterpfarrei Arbon und wird selbständig.

1924 markiert einen grossen Wendepunkt der beiden in Arbon ansässigen Konfessionen. Denn Dank grosszügiger Spenden von Seiten des Arboner Industriellen Adolph Saurer gelingt die Ablösung von der evangelischen Kirchgemeinde, welche auf dem "Bergli" ein neues Gotteshaus bezieht. Die Martinskirche mit der Galluskapelle gehört von nun an den Arboner Katholiken allein.

Die weiteren Jahre sind geprägt von Bautätigkeiten. So entsteht im Jahr 1937 das Vereinshaus in Arbon und 1963 erhält Roggwil mit der St. Otmarskirche ein eigenes Gotteshaus. Ein paar Jahre später (1979) wird mit dem Kauf und dem späteren Umbau der "Alten Apotheke" der Weg frei für das neue Pfarreizentrum, welches 1994 feierlich eingeweiht wird. Im Jahr 1986 wird eine Innenrenovation der Kirche St. Martin nötig und 1993/94 werden das Rothe Haus (neu Mesmerwohnung) und die Alte Apotheke (neu Pfarrhaus) renoviert, das Vereinshaus wird umgebaut und erweitert und heisst von da an Pfarreizentrum St. Martin. Am Ende des 20. Jh. wird schliesslich der Kirchturm renoviert.


21. Jahrhundert

Auch im neuen Jahrtausend wird viel um- und neugebaut. So entsteht 2003 in Roggwil der neue Pavillon direkt neben der Kirche als Möglichkeit für Apéros und kleinere Veranstaltungen. Im Jahr 2005 muss die Galluskapelle renoviert und 2009/10 die Umgebungsmauer des Kirchenbezirks saniert werden. Drei Jahre später (2013-15) steht eine Innenrenovation der Martinskirche an, bei der die Orgel revidiert und ergänzt wird. Auch die Aussensanierung wird verbunden mit Umgebungsanpassungen in Angriff genommen. 2017 wird die Otmarskirche in Roggwil renoviert, 2018 im Rothen Haus in Arbon die Wohnung im Erdgeschoss und der Keller. Ein Jahr später wird das Pfarrhaus (Alte Apotheke) samt Sekretariat renoviert und umgebaut. 2021 entsteht auf dem Dach des Pavillons Roggwil eine Photovoltaikanlage. 

Ebenfalls 2021 beginnt für die Pfarrei Arbon wieder ein neuer pfarreilicher Abschnitt. Im September wird Arbon Teil des Pastoralraums Oberthurgau, welcher neben Arbon/Roggwil auch Steinebrunn, Horn, Amriswil, Hagenwil, Sommeri und Romanshorn umfasst. Zwar bleiben alle Pfarreien selbständig, allerdings nähern sich durch die neue Organisation wieder einige Pfarreien aneinander an, die ursprünglich zur Grosspfarrei Arbon gehörten. 

Quellen:
Katholisches Pfarr- und Kirchgemeindearchiv, Arbon
Kunst- und Kulturführer "Kirchen und Kapellen in Arbon"
"Geschichten erzählen Geschichte" von Hans Geisser, Museumsgesellschaft Arbon


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