Am Samstag, 6. Juni fand mit grossem Wetterglück auf der Kirchenwiese in Roggwil der Sensekurs statt, den die Umweltkommission «Grüner Güggel» organisiert hatte.
Kursleiter Jürg von Känel aus Mammern weihte die Teilnehmenden in die traditionelle Arbeitsweise des Sensens, Wetzens und Dengels ein. Voller Freude zogen sie ihre Bahnen durchs Gras auf dem grossen Wiesenstück nördlich des Pavillons, dass der bewirtschaftende Landwirt zum Üben stehengelassen hatte. Der Stolz war gross, als am Mittag das Futtergras in schönen Mahden am Boden lag, dass der Bauer dann am Abend für seine Kühe holte. Jürg von Känel steckte alle mit seiner Begeisterung für diese althergebrachte und schonende Art des Mähens an. Er erklärte auch, wo überall man die Sense im kleinen und grösseren Garten einsetzen kann, um die Natur zu schonen und zu fördern. Anschliessend zeigte er, welche Arbeit in einer handwerklich gefertigten Sense steckt und was den Unterschied ausmacht zu einer «Einheitssense», die nicht auf die damit arbeitende Person abgestimmt ist. So geht es leichter von der Hand, es macht viel mehr Freude und der Ablauf ist fast Meditation. Am Schluss klangen noch die Schläge der Dengelhämmer über die Wiese. Wie Musik in den Ohren.
Alle Teilnehmenden gingen mit Enthusiasmus nach Hause und werden nun ihre Kenntnisse gerne daheim, bei Nachbarn oder beruflich einsetzen.
Für die Umweltkommission: Gertrud Schoop
Beitrag erstellt: 09. Juni 2026
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