Es ist jedes Jahr etwas Besonderes, wenn man am frühen Morgen oder am späten Abend die Kirche betritt,
die nur durch das Licht der Kerzen erleuchtet ist. Die Atmosphäre nimmt einen schon am Eingang mit in eine tiefe innere Stille. Der lateinische Ruf «Rorate…» oder die schönen, adventlichen Lieder und die verheissungsvollen Texte aus dem Alten und Neuen Testament geben einen guten Rahmen, um sich innerlich auf Weihnachten vorzubereiten.
Eine schöne Tradition ist das gemeinsame Frühstück, das nach den Roratefeiern am Morgen im Martins-Saal stattfindet. Fleissige Hände haben schon alles hergerichtet, die Butter geschnitten, den Kaffee gekocht, die Milch erwärmt. Strömen die Menschen dann in den Saal, wird sofort begonnen, denn die einen müssen in die Schule oder auf die Arbeit, die anderen haben Zeit, gemütlich zu verweilen.
In diesem Jahr bedanken wir uns ganz besonders bei Maria Rupflin, die seit 12 Jahren die Organisation der Rorate-Frühstücke übernommen hat. Treu und sorgfältig war sie immer dabei und investierte sich und ihre Zeit. Danke, liebe Maria, für deinen Dienst in unserer Gemeinschaft. Wir alle wissen, dass es nicht selbstverständlich ist! Danke auch all den Helfenden, die so früh schon im Pfarreizentrum gewirkt haben.
Beitrag erstellt: 18. Dezember 2025