Junge Jodelspatzen zu Besuch am Seniorennachmittag im Martins-Saal
Jodelchöre kennen wir auch hier in Arbon, sie wirken regelmässig in ökumenischen Gottesdiensten mit. Dass auch Kinder und Jugendliche jodeln können, das haben die Thurgauer Jodelspatzen letzthin am Seniorennachmittag eindrücklich gezeigt. 15 junge JodlerInnen im Alter von 8 bis 15 Jahren kommen jede Woche zur Probe in Sulgen zusammen. Ihre Leiterinnen Carina und Jolly Felix haben mit ihnen ein reichhaltiges Programm erarbeitet.
Der Inhalt der Lieder dreht sich um Natur und Tiere, aber immer wieder werden auch moderne Titel aufgenommen, so zum Beispiel eine Version von Goläs «Es git kä Indianer meh». Auch «Min Schatz isch kein Zucker» und «De Leui isch los» in Anlehnung an die Löwen im Thurgauer Wappen waren Ausflüge in verschiedene Lebensfelder. Aber natürlich durften Lieder, die mit dem Bauerntum zu tun hatten, nicht fehlen: «Lönd doch au d’Rössli springe» oder «S’Geissbuebe-Liedli».
Dann nahmen die Jodelspatzen uns mit auf eine Reise durch die verschiedenen Jahreszeiten, auf eine Blueschtfahrt im Frühling, in die «Badiziit» des Sommers, an die herbstliche «Jodlerchilbi i dä Höchi» und an «s’chline Wunder» im Winter. Einen knalligen Schlusspunkt gab es auch noch: «Hüt gömmer nöd is Näscht» – für die Kinder und für die Zuhörenden aber nicht verbindlich!
Mit grossem Applaus wurden die Jodelspatzen nach den einzelnen Stücken und am Schluss für ihren Einsatz belohnt.
Matthias Rupper
Beitrag erstellt: 02. Dezember 2022
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