Ökumenischer Gottesdienst und Suppenzmittag am 15. März
Die Ökumenische Kampagne widmet sich in diesem Jahr dem Wert der Pflanzen. In vielen Ländern sind kleinbäuerliche Familien auf Saatgut angewiesen; grosse internationale Agrarkonzerne haben die frühere Vielfalt eingeschränkt oder zerstört. Im Gottesdienst nahmen Pfarrer Michael Röll und Diakon Matthias Rupper diese Problematik auf und zeigten auf, wie Bauern und Bäuerinnen in Kenia, in Kolumbien, in Honduras und in anderen Ländern Methoden entwickelt haben, um ihre Ernährungssicherheit zu verbessern.
Ganz grundsätzlich soll die Pflanzenwelt als Teil der Schöpfung gesehen und geachtet werden. Samen sind kleine Wunderwerke der göttlichen Weisheit. Und ohne Pflanzen und den von ihnen produzierten Sauerstoff wären wir Menschen gar nicht überlebensfähig. So ist es unsere Aufgabe, die Erde nicht zu beherrschen, sondern demütig zu erhalten. Darum sollen wir uns nicht entmutigen lassen, sondern Zukunft säen, mit unseren persönlichen Samen.
Nach dem Gottesdienst fand sich eine grosse Schar zum Fastenzmittag zusammen, diesmal mit einer schmackhaften Suppe ohne Wienerli, ganz im Sinne des Leitwortes. Zusammen mit dem reichhaltigen Kuchenbuffet gingen sicher alle ausreichend genährt nach Hause. Der Gottesdienst und das gemeinsame Essen waren wieder ein erfreuliches Zeichen gelebter Ökumene in Arbon; den Vorbereitenden aus beiden Kirchgemeinden gebührt ein grosser Dank. Und die Kollekte für die Hilfswerke HEKS (ref.) und Fastenaktion (kath.) wird für Menschen in Kolumbien und anderswo ein Same der Hoffnung sein!
Matthias Rupper
Beitrag erstellt: 27. März 2026
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