Firmung und «Philadelphia»

09. September 2022
Firmung und «Philadelphia»
20 Firmlinge haben von Bischofsvikar Valentine Koledoye am 3. September das Sakrament der Firmung empfangen.

Manch einer fragte sich vielleicht zuerst bei der Predigt, ob der Bischofsvikar einen Werbevertrag hat. Denn er gab den Firmlingen drei Gedanken zu einem glücklichen Leben mit auf den Weg. Der erste Gedanke lautete: Kauft Philadelphia. Doch die Erklärung dazu, war eine ganz andere: das Wort «Philadelphia» besteht aus zwei griechischen Wörtern, die übersetzt «Nächster» und «Liebe» bedeuten und somit die Kurzform des biblischen Liebesgebotes sind:

«Liebe deinen Nächsten wie dich selbst». Manch ein Gottesdienstbesucher wird sich vielleicht beim nächsten Einkauf an die Firmung und die Worte des Bischofvikars erinnern. Sein zweiter Gedanke an die Firmlinge war «Vergesst Gott nicht!», und er erzählte ihnen, wie er diesen Grundsatz von seiner Grossmutter gelernt hatte. Der dritte Gedanke lautete: Gestern ist Vergangenheit, morgen ist Geheimnis, heute ist ein Geschenk. Damit lud er ein, im Heute zu leben.

Mit diesen Gedanken bestärkt, bekannten die Firmanden ihren Glauben an Gott und bekräftigten ihren Wunsch, gefirmt zu werden. Besonders eindrücklich war das anschliessende Gebet um den Heiligen Geist für sie durch die gesamte Gemeinde. Im Moment der Firmung wurde dann die Kraft und Freude des Heiligen Geistes sichtbar und spürbar – durch die Atmosphäre, die Gebete, die Musik und nicht zuletzt die Reaktionen der Firmanden selbst.

Bischofsvikar Valentine Koledoye, allen Firmlingen und allen, die zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes beigetragen haben, möchten wir herzlich danken. Euch Gefirmten wünschen wir Gottes Segen.


Angelina Winkler

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