Klang und Architektur

02. September 2022
Klang und Architektur
Ausflug des Kirchenchors auf den Chäserrugg

Der Himmel war an diesem Samstag bewölkt, doch es regnete nicht als wir zu unserer Chor-Reise ins Toggenburg aufbrachen. Landschaften, welche der Regen reingewaschen hatte, wechselten mit wolken- und nebelverhangenen Abschnitten. Auf der Schwägalp stärkte sich die Gruppe mit Kaffee und Gipfeli. Wir fuhren weiter ins Toggenburg. Unterwegs stoppte ein Alpabzug die Fahrt des Cars. Geissen und Kühe mit ihren Hirten zogen an uns vorbei. Am Schluss wurde ein Wagen mit den Utensilien zur Käseherstellung mitgeführt. In Alt St. Johann stiegen wir auf die Gondelbahn zur Alp Sellamatt um. Der nächste Programmpunkt war eine Wanderung über den ersten Teil des Klangweges – schon etwas Besonderes für einen Kirchenchor. Mit Freude und Experimentierlust wurde an den einzelnen Posten ausprobiert und viel gelacht. Ein Höhepunkt war die Inszenierung eines kleinen Konzerts mit verschiedenen Tierglocken (s. Bild).

In Iltios bestieg die Gruppe die Gondelbahn auf den Chäserrugg (2261 m ü.M.) Auf der Fahrt beeindruckten uns die markanten Steinschichtungen. Zudem konnten wir Gemsen beobachten. Im Bergrestaurant wurde ein feines Mittagessen serviert. Der Ausblick durch die Panoramafenster bot leider nur Nebel und Wolken. Dafür lernten wir beim Essen, was Bloderkäse ist. Unser Präsident, Kurt Kneubühler, bot uns im Anschluss eine kleine Führung durch das beeindruckende Bergrestaurant der berühmten Architekten Herzog & de Meuron. Er zeigte unter anderem auf, unter welch schwierigen Bedingungen in der Bauphase auf dieser Höhe Präzisionsarbeit geleistet wurde. Ganz kurz lichtete sich der weisse Schleier und deutete an, dass neben dem Plateau auf dem wir standen, bei schönem Wetter auch noch ein wunderschönes Panorama zu sehen gewesen wäre. Sonja Käfer, unsere Chauffeuse, begleitete uns wie immer souverän, umsichtig und sicher durch den Tag.

Uns hat dieser Ausflug einmal mehr erkennen lassen, in welch schönem Land mit all seiner Vielfalt und Natur wir leben dürfen – und dass nicht alles schlecht ist, was der Mensch darin macht. 

Ursula Hardegger
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