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«Nicht stehenbleiben – Zeugen sein»

«Nicht stehenbleiben – Zeugen sein»
Bildquelle: kath-arbon.ch
Ökum. Gottesdienst an Christi Himmelfahrt am 29. Mai

Es war leider schon bald recht klar: Auffahrt wird kein schöner Tag für eine Feier im Jakob-Züllig-Park, es war zu kühl und zu feucht. So eröffnete der Jodlerchor «Echo vom Bodensee» den Gottesdienst in der katholischen Kirche und erfreute die Arbonerinnen und Arboner aus beiden Kirchgemeinden noch mit weiteren Liedern. «Erfreue dich Himmel, erfreue dich Erde» – dieses Gemeindelied leitete zu den biblischen Lesungen und Predigten über.

Pfarrer Michael Röll ging von der Zusage Jesu aus: «Ihr werdet meine Zeugen sein.» Das gilt auch heute noch, für uns, in unserer Zeit und Welt; darum lohnt es sich zu kämpfen für das Gute, im Kleinen wie im Grossen. Und dazu ist uns der Geist Gottes zugesagt. Matthias Rupper deutete das Ereignis der Auffahrt Jesu so: Zuerst war der Abschied Jesu schmerzlich, dann aber auch eine Befreiung, nämlich die Ermutigung, auf den eigenen Beinen zu stehen und Verantwortung für den Glauben zu übernehmen. Dass der Gottesdienst im Kirchenraum stattfand, hatte auch Vorteile, nämlich die besinnliche Ruhe und die gute Akustik, die im Freien nicht so leicht zu schaffen ist.

Die Kollekte war für «Kovive» bestimmt, jenes Hilfswerk, das sich für armutsbetroffene und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Schweiz einsetzt. Anschliessend wartete ein reichhaltiger Apéro im Martinssaal auf die zahlreichen Gottesdienstbesucher; diese Begegnungen sind jeweils ein wohltuender Abschluss der Auffahrtsfeier.

Matthias Rupper

Beitrag erstellt: 01. Juli 2025