Am Vorabend unseres Patroziniums feierten wir mit unseren Kindern und Familien einen Gottesdienst.
Die Geschichte des Heiligen Martins zog sich durch die Feier. Erst durften die Kinder dem Soldaten begegnen und ihm Fragen stellen: «Was warst du für einer? Warum hattest du Mitleid mit diesem armen Bettler am Strassenrand?». Für Martin waren es die Worte Jesu: «Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, das hast du mir getan», die damals den Soldaten Martin motiviert hatten, sein Hab und Gut zu teilen. In der ganz dunklen Kirche durften die Kinder Kerzen anzünden und sehen und spüren, was es bedeutet «Licht in die Welt» zu bringen.
Auch die Wahl des Martin zum Bischof war in diesem Gottesdienst Thema, und sie durften dann selbst helfen, Martin die Mitra, den Bischofsstab und das feierliche Gewand anzuziehen. Klar gehören zum Martinstag auch die Laternen und die Kerzen, die deutlich machen, dass wir heute das «Licht in der Hand haben» und es in die Welt tragen sollen Das haben die Kinder dann auch gemacht, als sie mit den vielen kleinen Lichtern aus der Kirche ausgezogen sind.
Auf dem Kirchplatz wartete schon ein wärmendes Feuer und die Martinsgänse aus Zopfteig als kleine Stärkung für den Auftrag Jesu: «Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.» Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von unserem Kinderchor, der uns wie immer mit viel Liebe und Herzlichkeit beim Feiern geholfen hat.
Simone Zierof
Beitrag erstellt: 09. Dezember 2022
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